25.02.08
Schalker Filiale Hamburg erweitert ihr Engagement "Aufbau Ost"
Hamburg. Die Schalker Filiale Hamburg gab am heutigen Montag nach entsprechenden Gerüchten auf dem Frankfurter Börsenparkett im Rahmen einer eigens einberufenen Pressekonferenz bekannt, dass sie die finanziellen Mittel und ihr Engagement für den Aufbau Ost weiter ausgebaut hat
und die dafür vorgesehenen Mittel entgegen dem bundesweiten Trend nicht kürzen wird.
Nachdem bereits seit dem 18.07.2007 entsprechende Gerüchte kursierten und diese nunmehr nicht mehr zu dementieren waren, entschloss sich der Vorstand der Schalker Filiale im Rahmen einer Pressenkonferenz nunmehr die Fakten hinsichtlich ihres Engagements für den Aufbau Ost zu nennen,
um immer wieder aufkommenden Fehlinformationen entgegenzuwirken.
"Eigentlich wollte sich die Schalke Filiale in dieser Hinsicht anonym engagieren, um den Erfolg vor allem der praktischen Hilfsaktionen nicht durch die Publizität der Ereignisse zu konterkarieren", sagte der Filialleiter Frank Lehmann. "Für die unterstützten Bedürftigen der Ultras
Dynamo war es von besonderer Bedeutung, dass unsere Hilfe nicht bekannt wird, um sich so als berüchtigte Fahnendiebe profilieren zu können. Diesem Anliegen konnten und wollten wir uns nicht verschließen."
Doch angesichts der von verschiedenen Seiten bewusst gestreuten Fehlinformationen, sah sich die Konzernleitung um Frank Lehmann gezwungen, an die Öffentlichkeit zu gehen. "Die Schalker Filiale hat sich im Rahmen des Benefizspiels des FC Schalke 04 gegen Dynamo Dresden entschlossen,
den Ultras Dynamo ein Filial-Banner zur Verfügung zu stellen. Dabei handelte es sich um einen in Argentinienblau gehaltenen Fehldruck, der bereits aus dem Sortiment genommen worden war", so der stellvertretende Filialleiter Manuel Bögge.
Sinn der Aktion sei gewesen, den Ultras Dynamo dabei zu helfen, ihren ramponierten Ruf als böse Buben des deutschen Fussballs zurück zu erobern. Darüber hinaus habe die Organisation starke Defizite im Bereich der Herstellung entsprechender Textildurckerzeugnisse gezeigt, die Überlassung
des Banners sei daher auch erfolgt, um erfolgreiches Design, sinnvolle Materialien und einen effektiven Herstellungsprozess zu demonstrieren. "Um es auf gut deutsch zu sagen, die Ultras hatten doch gar keine Ahnung, wie man ein Banner designt, herstellt und aufhängt" heisst es aus
Filialkreisen. An sich habe man sich auch an die Verschiegenheitsabmachung halten wollen, doch nachdem sich die Gerüchte bis zum Frankfurter Parkett verbreitet hatten, sah sich die Filiale nach Auskunft des Konzernsyndikus Dr. Vokuhl gezwungen, die Tatsachen noch vor der Bilanzpressekonferenz
im Rahmen einer Ad-Hos-Meldung nach § 15 WpHG bekannt zu machen.
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